Montag, 12. Dezember 2016

03.11.16 - Fahrt nach Copacabana am Titicacasee 

Von La Paz (Busbahnhof am Friedhof) ging es mit dem Bus nach Copacabana am Titicacasee. 
Der Titicacasee ist mit einer Fläche von 8.288 Quadratkilometern der größte See Südamerikas und liegt auf einer Meerehöhe von 3812 m. Der westliche Teil des Sees gehört zu Peru und der östliche zu Bolivien.
Am bolivianischen Ufer liegt auch die Stadt Copacabana (ca. 10.000 Einwohner).
Copacabana ist bei Touristen sehr beliebt und die beste Aussicht auf die Stadt, hat man vom nahegelegenen Cerro Calvario (3966 m). Auf dem Weg zum Gipfel kommt man an den 14 Stationen des Kreuzwegs vorbei.
Der Ort gilt als der bedeutendste Wallfahrtsort Boliviens. In der Basilika befindet sich die ca. 1 m hohe Figur der "dunklen Jungfrau" bzw. der "schwarzen Madonna".
Die Madonna würde 1576 von einem Indio aus dunklem Holz geschnitzt die hat eine Krone aus purem Gold.
Jedes Wochenende und besonders im August pilgern Familien aus ganz Bolivien nach Copacabana (bekannt wegen der Autosegnung). 

Originalfotos der "schwarzen Madonna" kann ich leider nicht bieten, da fast in allen Kirchen Boliviens das Fotografieren untersagt ist. Daran habe ich mich gehalten. 

In Copacabana hatten wir 2 Übernachtungen. 




Anfahrt zum See 


Anfahrt zum See 


Auf der Fähre 


Auf der anderen Seite 


Copacabana 


Copacabana 


Copacabana 


Basilika 


Basilika 

Aufstieg zum Cerro Calvario 


Cerro Calvario 


Cerro Calvario 


Copacabana 


Sonnenuntergang in Copacabana 


Sonnenuntergang auf dem Cerro Calvario 


Sonnenuntergang vom Cerro Calvario 

















Samstag, 10. Dezember 2016

Tagestour in La Paz am 02.11.16

Muela de Diablo (3825 m)

Eine schöne Wanderung über der Südstadt von La Paz ( Dauer 3-4 Stunden bei ca, 500 - 600 m Höhenunterschied).  Im oberen Teil mit leichter Kletterei. 

Eine sehr schöne Tour an einem der höchsten Feiertage der Bolivianer. An Allerseelen gedenken die Bolivianer ihrer Verstorbenen.  Dies ist aber keine Trauerveranstaltung, sondern ein riesiges Fest. Die Bolivianer glauben, dass an diesem Tag der/die Verstorbenen zurückkehren und kommen daher mit Familie und Verwandtschaft zum Grab. Für den Toten wird sein Lieblingsessen bzw. sein Lieblingsgetränk zubereitet und dementsprechend mit ihm den ganzen Tag gefeiert. Die Gräber sind bunt geschmückt und es ist den ganzen Tag "Party".
Ein unvergessliches Erlebnis.

An diesem Tag war dann auch Start der organisierten, 20-tägigen Tour "Heilige Berge der Inka". Diese Tour hatte ich im Vorfeld bei Thomas Wilken gebucht. Thomas Wilken ist Deutscher, lebt aber seit mehr als 10 Jahren in Bolivien ( www.suedamerikatours.de).
Er organisiert Berg- und Trekkingtouren in ganz Südamerika (hauptsächlich aber Bolivien).
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit ihm gemacht und auch andere Touren in Südamerika über ihn gebucht.




Friedhof Südstadt


Friedhof Südstadt 



Friedhof Südstadt 



Südstadt La Paz


La Paz 


Muela de Diablo 


Muela de Diablo 


On the Top


Ohne Namen



Ohne Namen



Kakteen am Muela de Diablo 



La Paz am Abend



La Paz am Abend

Um die katastrophale Verkehrssituation in La Paz etwas zu entschärfen, wurden mehrere Seilbahnen von einer Firma aus Österreich gebaut. Weitere sind in Bau.
Die Seilbahnen verbinden einzelne Stadtteile miteinander ( nicht vergessen, dass La Paz und El Alto in einer Höhenlage zwischen 3200 - 4100m liegen. Da sind einige Höhenmeter zu überbrücken). 













Freitag, 9. Dezember 2016

2. Cerro Japo Japani 

Vom Stausee Ahju Khota (4400) geht es auf den 5320 m hohen Gipfel.  Für die fast 1000 m Anstieg sind 5 - 7 Stunden zu veranschlagen.  Ein hervorragender Akklimatisations - und Konditionstest. 
Oben hat man einen super Blick auf La Paz und El Alto.




Der Anstieg beginnt 



Wir kommen näher



Stärkung 


Nach oben


On the Top ( 5320 m) mit Bergführer Choqo 


On the Top mit den Schweizer Jungs "Hans" und " Matze"



Es geht wieder bergab


Gleich sind wir wieder unten


Freitag, 25. November 2016

Bergtouren rund um La Paz

Nach der Radtour in die Subtropen standen zwei Touren zur Akklimatisation auf dem Programm. 

1. Vom Chacaltaya zum Zongapass 

Ausgangspunkt ist die Skihütte am Chacaltaya, die aber durch die Klimaerwärmung ihrer eigentlichen Funktion beraubt ist. Skilift und Skihütte sind mangels Schnee nicht mehr in Betrieb.
Zur Besichtigung natürlich freigegeben. 
Endpunkt ist das Bauernhaus an der Zongapassstrasse (4550 m).
Die Tour verläuft meist zwischen 5000 - 5300 m, dauert 5-6 Stunden und hat den Chacaltaya als höchsten Punkt (5395 m). 
Insgesamt eine herrliche Wanderung mit leichter Kletterei bei einem Abstieg. Hervorragend zur Akklimatisation ( man geht 4 Stunden oberhalb von 5000 m).


Chacaltaya 


                                            Blick von Skihütte auf Huayna Potosi (6088 m)



Auf dem Weg zum Chacaltayagipfel 


On the Top (5395 m)



Blick vom Gipfel 



Chacaltaya - Grad 


"Schweizer Jungs"


Da mussten wir runter


Blick in die Tiefe





Sonntag, 6. November 2016

Unterwegs auf der "Death Road"

Bei der Death-Road handelt es sich um eine 64 km lange Mountainbikestrecke, die vom Cumbre-Pass (4640 m) nach Yolosa bzw. Coroico (1295 m) führt. Dabei werden auf 64 km 3345 Höhenmeter überwunden. 
Es ist eine Fahrt aus der Kälte (Cumbre-Pass)  in die Subtropen (Yolosa). Ein phantastisches Erlebnis.
Zuerst müssen ca.25 km auf der asphaltierten Straße nach Coroico überwunden werden. Erst danach geht's auf die "Death-Road".  Früher wurde diese kaum befestigte, schmale Straße mit Bussen und Autos befahren und es kam zu schweren Unfällen.
Daher auch der Name "Death-Road". 
Heute wird die Straße fast nur noch von Mountainbikes genutzt. 
Bei angepasster Fahrweise kann die Strecke von jedem Radfahrer bewältigt werden (Voraussetzung sind natürlich gute Bremsen etc.. Die Räder sollte man sich genau ansehen).
Lasst euch nicht von irgendwelchen Berichten täuschen.  Diese Tour ist ein unvergessliches Erlebnis (auch wenn es manchmal voll Ist)